DER LANGE WEG ZU “WHATEVER THE DEAL MAY BE”
Zwischen August und November 2004 im Studio von Schlagzeuger Bernie Kienberger aufgenommen ist „Whatever The Deal May Be“ ohne Zweifel jenes Stück Musik auf Festplatte gebannt (man nennt es ja nicht mehr Band) auf das jeder beteiligte stolz sein kann.
Unterstützt von Gitarrist Joe Eder bewerkstelligte Kienberger (neben dem herausragenden Schlagzeugspielen) die kompletten Aufnahmen, die Tonmischung und das Mastering -ausgenommen der Gitarrenspuren, welche Eder in seinem eigenen Projektstudio (Electric Legoland) produzierte.
Die Basisspuren (Schlagzeug, Bass, Gitarren) wurden an einem Tag live eingespielt und fanden - ein paar winzigen Korrekturen ausgenommen - den Weg auf diese CD. Die Gitarren wurden größtenteils später neu aufgenommen. Beim Schlagzeug wurde dabei auf ein mit 8 Mikrofonen bestücktes Sonor-Drumset vertraut, der Bass fand auf dem D.I.-Weg am besten auf's digitale "Band" .
Bei den Keyboard-Aufnahmen ging der Versuch die Aufnahmen von digitalem Mist freizuhalten soweit, dass neben der Orgel (mikrofoniertes Leslie-Kabinett) und Fender Rhodes-Piano einige Klänge durch einen mit Mikrofon abgenommenen Gitarrenverstärker geschickt wurden, nur um sie warm und „dudish“ klingen zu lassen. Nebenbei bemerkt waren viele Keyboardspuren „first takes“!!!!!
Nicht so bei den Gitarren!!! Aber das ist eine andere Geschichte, die wahrscheinlich für immer im Dunkeln bleiben wird, da Joe Eder sämtliche Gitarrenaufnahmen selbst vornahm (nur Frank Fahrenheit kiebitzte hie und da über seine Schulter!). Was mit Sicherheit angenommen werden kann ist, dass dabei nur Fender- und Marshallverstärker sowie Gibson, Fender und Epiphone Gitarren zur Verwendung kamen (und nur solche, die mindestens 25 Jahre auf dem Buckel haben).
Nur um es zu erwähnen: Schlagzeug, Gitarren und Keyboards wurden mit einer feinen äußerst selektiven Auswahl an AKG, Shure und Sennheiser Mikrofonen aufgenommen. Für die Stimmaufnahmen wechselten Kienberger und Eder zwischen einem AKG SolidTube Röhrenkondensator und einem Neumann TLM 103 und trafen ihre Entscheidung danach, welches der beiden für die jeweilige Stimme bzw. Situation angenehmer klang.
Saxophone und Trompeten (The Wonderbrass) wurden in nur zwei Sessions aufgenommen, genauso wie der Chorgesang (The Dudettes).
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